PLANIK 76 – Wohnen für alle

Editorial 

Es ist wieder soweit: Die neue Planik ist da. Schon das zweite Mal im neuen Layout, in neuer Besetzung, in neuer Konzeption. Schon ein zweites Mal alles besser, schöner, informativer. Ja, wirklich? Das pinke Cover, was mussten wir uns anhören. Seit dreißig Jahren war die Planik außen immer gelb und jetzt sowas. Ist das unser voller Ernst? Natürlich. Nach vier Jahren Pause mussten wir ja mal zeigen, was alles so möglich ist. Die Traditionen werden dennoch gepflegt: Die pinke Planik hängt schon an der Wand neben den alten Covern. Dass die Ausgabe dabei farblich hervorsticht und das gelbe Ensemble stilistisch durcheinanderwirbelt, stört uns – ehrlich gesagt – gar nicht. Was uns stört, sind andere Traditionen. Die Traditionen der verschleppten Termine beispielsweise, der ignorierten Deadlines. Die einzelnen Schreiber*innen tippen in ihrer Freizeit bis der Luitpold kommt und dann kommt das böse Mail, dass daran erinnert, endlich die seit sechs Wochen überfälligen Texte einzureichen. Das böse Mail, geschrieben von der Redaktion, die ihre seit sechs Wochen überfälligen Texte ja noch nicht mal angefangen hat zu strukturieren, weil sie allesamt im Urlaub waren und sich die Sonne auf den Bauch haben scheinen lassen.

Nach dem Urlaub brennt der Hut und alles muss auf einmal sehr schnell gehen. Dringend sei alles, dringend. Alles soll pünktlich fertig sein zur Erstsemesterwoche. Bei dieser Dringlichkeit sind dann auch die ganzen guten Vorsätze aus der letzten Zeitung dahin: Mehr Zeit einplanen, die Deadlines besser einhalten, ein luftigeres Layout, mehr Bilder. Alles dahin. Es geht weiter wie bisher. Und wie schon bei den gelben Exemplaren sitzen alle für ein Wochenende eingesperrt zusammen und basteln an der Zeitschrift. Wie schön, dass zumindest die Redaktion erholt ist und versucht, möglichst viele Urlaubsfotos in der Zeitung unterzubringen.

Für die nächste Zeitung gibt‘s auch schon wieder Vorsätze und Ideen. Ganz oben auf der Liste steht der Vorschlag, in der nächsten Ausgabe ausschließlich Urlaubsreportagen zu drucken. Eindrücke gibt‘s genug, zu sagen nicht viel, die Bilder sprechen Bände. Wir freuen uns schon auf Einsendungen. Das Thema: Stadtplaner*innen auf Reisen.

Jakob, Lis, Laura